Versteigerung

Landshuter Rüstkammer: Der Hammer fällt ein letztes Mal im März

Nach 20 Jahren im Geschäft hört die Familie Pfanneberg im neuen Jahr mit den Versteigerungen alter Objekte auf. Die Gründe liegen im privaten Bereich.


Schätze wie dieses Gewehr aus dem 17. Jahrhundert versteigert Michael Pfanneberg in der Rüstkammer seit mehr als 20 Jahren an namhafte Museen und Bieter aus der ganzen Welt.

Schätze wie dieses Gewehr aus dem 17. Jahrhundert versteigert Michael Pfanneberg in der Rüstkammer seit mehr als 20 Jahren an namhafte Museen und Bieter aus der ganzen Welt.

Polierte Rüstungen, darüber Porträts von Adeligen aus dem 18. Jahrhundert, auf Fensterbänken und Sideboards stehen alte Kelche, Krüge und Pokale. Und an jeder Wand befinden sich Schaukästen, hinter deren sorgfältig gesäuberten Glasscheiben antike Schwerter, Pistolen und Gewehre akkurat aufgereiht sind. Dazwischen liegt ein Schwurschädel, ein bemalter menschlicher Schädel ohne Unterkiefer aus dem 17. Jahrhundert. Wie ein Museum wirkt die Landshuter Rüstkammer im mittelalterlichen Getreidestadel an der Fischergasse, doch die Ausstellungsstücke sind nicht nur da, um bewundert zu werden. Familie Pfanneberg, die Inhaber der Rüstkammer, hat sich mit Auktionen in der ganzen Welt einen Namen gemacht. Zu den Versteigerungen kommen Bieter aus Frankreich, Italien, Ungarn und den USA nach Landshut - im März zum letzten Mal.

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