Landgericht

Prozess gestartet: Deggendorfer soll 13-Jährige vergewaltigt haben

Ein 51-Jähriger soll die Freundin seiner Tochter mit Prosecco betrunken gemacht und später in einem Hotel missbraucht und vergewaltigt haben.


Pflichtverteidiger Stefan Rothneichner, der 51-jährige Angeklagte und Wahlverteidigerin Nanni Charlotte Herrmann (v.l.).

Pflichtverteidiger Stefan Rothneichner, der 51-jährige Angeklagte und Wahlverteidigerin Nanni Charlotte Herrmann (v.l.).

Auf der Anklagebank des Landgerichts Deggendorf sitzt ein großer, schlanker Mann mit weißen, gegelten Locken. Oben wird das Haar langsam licht. Er versucht wohl locker zu wirken, kann aber kaum still sitzen, zappelt auf der Anklagebank, fasst sich mit der Hand an die Stirn, reibt sich die Augen. Während der Staatsanwalt vorliest, was dem 51-jährigen Deggendorfer vorgeworfen wird, blickt er auf seinen Schreibtisch, ins Tablet seines Pflichtverteidigers, schreibt irgendetwas auf einen Zettel oder liest von einem gefalteten Blatt Papier ab - den Blick heben, um auf die gegenüberliegende Bank zu blicken, auf der die Mutter des mutmaßlichen Opfers sitzt, die dort als Nebenklägerin neben ihrem Anwalt Philipp Perlet sitzt, das scheint er nicht zu können.

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